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Kritiken zu Konzerten
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Kritiken zu der CD "Oranges & Lemons"
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Kritiken zu der CD "Nova! Nova!"
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Kritiken zu der CD "Fa una canzone"
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Pressestimmen
Kritiken zu Konzerten
„The Playfords“ musizieren auf historischen Instrumenten wie so viele andere Ensembles auch, aber sie verbinden das Authentische mit dem
Kreativen. Wie im „Tanzmeister“ Sammelwerk der U-Musikverleger Playford von 1651 greifen sie die populärsten Melodien der Zeit auf,
um sie stilgerecht neu auszusetzen und für sich zu arrangieren. Improvisatorisches spielt eine wichtige Rolle,
in Event-Sonderfällen auch Folk, Jazz oder Theatralisches mit hinein. [...]
Da wird im sinnenfrohen Reigen auch mal ein Gassenhauer
wie Azzaiolos Villotta „Chi passa per sta strada“ (1557) als A-cappella-Vokalquintett angestimmt. Oder, schönstes Beispiel für
rein instrumentales Relaxen in Form von Variationen über diverse Bassostinati, Piccininis Chiacconna (1623) von gleich drei
beschlagenen Händen auf Chitarrone, Laute, Barockgitarre gezupft und zur edel-bluesig angehauchten Gamben-Kantilene ausgesponnen.
Sänger Björn Werner bringt die Liedkunst, wo es wie im Caccini-Madrigal „Amor ch’attendi“ oder in Vecchis Programmtitel gebendem
„Fa una Canzone“ launighintersinnig um die Liebe geht, so stilfertig wie vokalgestisch sprechend über. Und in Gastoldis Balletto-Hit
„A lieta vita“ stimmte sogar die Zuhörerschaft wie selbstverständlich in den Falala-Refrain ein. [...]
In einem Passamezzo moderno (nach Ortiz) und vollends beim Drehdich- Rosina-Kehraus entfesselten die Playfords einen Tamburin-grundierten
Drive und Rhythmus-Sog wie zu einer ihrer „Early Music Jam-Sessions“. Das Peterskirchen- Publikum war verständlicherweise ziemlich aus
dem Häuschen.
(Neue Westfälische Bielefeld, Michael Beughold, 24.01.2012)
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In der ersten Reihe wird schon mit den Füßen gewippt. Dann greift der Virus um sich. Die Musik lädt förmlich zum Tanzen ein, so leicht und beschwingt
ist sie. Wenn "The Playfords" spielen [...], kann wohl niemand ganz ruhig auf seinem Platz sitzen.
(Mitteldeutsche Zeitung, Undine Freyberg, 18.09.2012)
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[...] Verleger John Playford hätte gewiss seine helle Freude an den fünf Musikern, die auch im 21. Jahrhundert die alten Instrumente so meisterlich beherrschen und die in bester englischer Tanzmeister-Tradition so unerhört lebendig aufspielen [...]
(Leipziger Volkszeitung, Birgit Hendrich, 16.12.2008)
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[...] Mit The Playfords entstand ein Ensemble, das seine Besetzungsmodifikationen immer variabel nutzt und seine eigenen Bearbeitungen niemals langweilig werden lässt.
Hinzu kommt das außergewöhnliche Spiel des variantenreichen Schlagwerks von Nora Thiele. Exquisit, wie sie Schellentrommel, Trommel, Schlegel, Glocken und
Kastagnetten punktgenau einzusetzen weiß. [...]
Annegret Fischer ist eine ausgezeichnete Solistin, die ihre Flöten aller Stimmungen und Zeiten souverän in Führungsposition bringt. [...]
(Thüringer Landeszeitung/ Thüringer Allgemeine, Dr. Uta Ziegner, 18.12.2005)
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[...] Das Konzert der „Playfords“ war ein Genuss allerhöchster Güte für alle Besucher, [...]. Fast zwei Stunden lang erlebten sie
unter der Überschrift „Nova ! Nova !“ mitreißende und faszinierende Melodien zur Advents- und Weihnachtszeit aus drei Jahrhunderten,
gespielt auf historischen Instrumenten. [...], das vom großen Können der Akteure, der klaren, hellen Stimme von Sänger Björn Werner,
aber auch der offensichtlichen Spielfreude aller Musiker geprägt war. Jeder bestätigte eindrucksvoll, wie grandios er/ sie sein/ihr
Instrument beherrscht. [...] Stundenlang hätte man den „Playfords“ und ihrer Musik noch zuhören können. Schade,
dass Weihnachten und das Konzert schon vorüber sind.
(PA, Bastheim/Wechterswinkel, 26.12.2011)
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[...] In Kunst und Kultur Kloster Wechterswinkel gaben „The Playfords“ ein Konzert, dass es in sich hatte. Vom ersten Takt an transferierten die Musiker ihre Zuhörer in eine andere Zeit,
gar in eine andere Welt. [...] The Playfords verstehen es trefflich, die Werke so in Szene zu setzen, wie sie vermutlich zu Zeiten des Namensgebers geklungen haben müssen. [...]
begeisterten ihr Publikum mit einer humorvollen wie leidenschaftlichen Spielweise. [...] The Playfords verstanden es künstlerisch hervorragend und originell, die Lieder einstiger
Italostars wie Giovanni Giacomo Gastoldi oder Orazio Vecchi zu spielen.
(Mainpost, Stefan Kritzer, 13.09.2010)
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[...] Das Ensemble The Playfords demonstrierte, wie es früher [im 17. Jh.] gewesen sein könnte. Und inspirierte damit sein Publikum zu ausgiebiger Rhythmischer Bewegung,
später zu tosendem Beifall. [...]
Oft wähnt man sich auf einem rauschenden Tanzfest. Die Playfords wissen all dies auf der Bühne zu leben und zu zelebrieren. [...]
(Recklinghäuser Zeitung, Stefan Pieper, 11.11.2009)
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[...] Ihre meisterhafte Kunst auf den historischen Instrumenten der Laute, der Gambe, den unterschiedlichsten Flöten und Perkussionsinstrumenten –
von der kleinen Trommel, den Handtrommeln bis zu den Kastagnetten und Glocken – bringt dramatische Spannung und seelisches Wohlgefühl auf höchst
unterhaltsame Weise zur Geltung. Zwischen Alter Musik und moderner Countrymusik, unplugged und in stiller Freude, tänzerisch und voller überraschender
harmonischer und rhythmischer Wendungen sowie im Ausgleich der verschiedenen „sozialen Schichten“ der Musik, erklingen Arrangements bemerkenswerten
Nuancenreichtums. [...]
Björn Werner versteht, mit seinem klaren und schönen Bariton der temperamentvollen Langsamkeit der Kontratänze eine von Mittelenglisch bis Englisch
gehende Sprache zu verleihen. Annegret Fischer zeigt mit ihren unterschiedlichen Flöten ebenso solistisch virtuose und heiter konzertante Spiellaune
wie Nora Thiele an den Percussions, die sie mal streichelt – mal schlägt und dann wieder liebevoll zum Schnurren – wie die Maultrommel – und zu Klängen
gleich einem Kontrabass – wie die große Handtrommel – bringt. [...]
Ihre Klänge verleihen den Tänzen und Liedern Swing und zugleich Halt während der wechselnden Rhythmen bei polyphonem angelsächsischen Spielwitz.
Melodiös und ins Herz gehend schwebt über allen die Viola da gamba von Benjamin Dreßler, deren weicher und runder Ton die unterschiedlichen Temperamente
der anderen Instrumente miteinander zu einer harmonischen Union verbindet.
Die eingängigen, dennoch höchst sensiblen und substanzreichen Stücke – wie „The Indian Queen“, „Scotch Cap“, „The Female Saylor“, „Upon a Summer's Day“
oder „County Down“ – sind Seelenschmeichler und Ohrwürmer, die sich im Bauch der Musikfreunde fest verankern. [...]
(Neue Presse, Von Dr. Peter Müller, 26.11.2007)
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[...] sehnsuchtsvolle wie trauernde Töne, die die "Playfords" fein und
empfunden im Ton auszudrücken verstanden.
(Stimme, Ralf Snurawa, 13.09.2011)
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[...] Gleich
beim ersten Stück springt der Funke aufs Publikum über. Björn Werner
singt mit warmem ausdrucksstarkem Bariton, Annegret Fischer spielt
virtuos die Flöte, Benjamin Dreßler rundet mit seiner Viola da Gamba
die Stücke melodiös ab. Für eine Prise Folk bis hin zu Jazzrhythmen
mit Synkopen sorgen vor allem die Percussionistin Nora Thiele, die
ihrem Tambourin erstaunliche Variationen entlockt, und Erik Warkenthin
mit seiner Barockgitarre. [...] Das Publikum ist begeistert.
(Südwest Presse, Barbara Ucik-Seybold, 13.09.2011)
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[...] Die Stücke gleichen einem Teppich, auf dem sich die Musiker bewegen und auf dem sie aus dem Moment heraus improvisieren.
Nicht anders mag es damals, als jene Lieder „Hits“ waren, gewesen sein. [...] – das Lächeln auf den Gesichtern der Zuhörer spricht förmlich Bände [...].
(Prenzlauer Zeitung, LM, 02.10.2010)
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[...] Vor allem das harmonische Zusammenspiel, Ineinandergreifen der Instrumente, Wechselspiel und differenzierter Ausdruck, den die Musiker bis in die letzte
Faser ihres Körpers umsetzten, nehmen das Publikum gefangen. [...]
(Prenzlauer Zeitung, Manja Wilde, 15.04.2008)
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Musikerlebnis vom Feinsten [...]
(Vacha..., Eva-Maria Ullmann, 09.01.2012)
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[…] Die Besetzung der Playfords […], die mit dem Bariton Björn Werner einen ausdrucksstarken und vielseitigen Sänger besitzen, […] wirkte stimmig,
die Harmonisierung und großzügige Verzierung der Tänze traf den Geschmack der Zeit und die hervorragende Perkussionistin mit ihrer großen Auswahl an Schlagwerk
setzte immer wieder gerne kleine humoristische Akzente. […] So gab es stehende Ovationen für ein äußerst unterhaltsames Konzert.
(Waldecksche Landeszeitung, Lothar Jahn, 23.09.2010)
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Die Weimarer haben in Rudolstadt [TFF - Tanz- und Folkfestival] wunderbar aufgespielt, gesungen und arrangiert [...]. Eine Band, die in der Folkszene großes bewegen kann. [...]
(Folkmagazin Heft 5 2005, Hedo Holland)
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[...] Alle [Melodien der CD von Playfords Dancingmaster] sind einstimmig notiert und was die Musikanten aus diesen Vorlagen gezaubert haben,
setzt in vergnügliches Erstaunen. Da ist die Harmonisierung nur Grundlage für eine fantasiereiche Ausführung durch das Lautenspiel von Erik Warkenthin,
die Melodien reizen die Blockflötistin Annegret Fischer zu melodiösen und nicht formelhaften Umspielungen und sogar kurzen Ausflügen zu bekannten (Volks)weisen.
Der Gambist Benjamin Dressler mischt auch percussiv und thematisch mit. Björn Werners freundlicher Bariton wird ergänzt vom klaren Sopran Anne Schneiders (a.G.)
und die abschließende Elegie von Henry Purcell auf den Tod Playfords ist einer der vielen Höhepunkte der Gesangsnummern [Anne Schneider]. Wie die Schlagwerkerin Nora Thiele mit
witzigen Einfällen mit ihrem reichen Fundus von der Maultrommel bis zu Glocken das Ganze mitträgt und nicht nur garniert, bietet großes Hörvergnügen wie überhaupt
die Verwendung als Tanzplatte fast als Nebensache erscheinen könnte. Vorbildlich das 39-seitige Booklet mit gründlichen Informationen zur Musik und deren Geschichte
mit dem Abdruck aller Texte.
(Siegfried Busch für den Windkanal 2/2007)
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[...] Die Musiker spielen durchweg mit viel Schwung, Elan und großer Spielfreude. [...]
Ihre mitreißenden Phrasierungen setzen sie gezielt für
tänzerische Effekte ein und erzielen dadurch die bestmögliche
Tanzbarkeit. Man merkt, dass sie sich jahrelang im direkten Kontakt mit
ihrem tanzwütigen Publikum ausprobieren konnten und dabei gelernt haben,
geschickt die richtigen Register zu ziehen. [...]
In ihren Rekonstruktionen verwenden 'The Playfords’ alte Handschriften und Drucke, die Rückschlüsse auf mögliche Aufführungsarten zulassen,
um daraus weitere Stimmen zu entwickeln. Dabei zeichnen sich die Arrangements der ‘Playfords’ durch eine eher sparsam gesetzte Begleitung und dafür
um so reicher verzierte Hauptstimmen aus. Die Rekonstruktionen sind ihnen durchweg überzeugend gut gelungen, so dass sich Melodie und Begleitung zu
einem harmonischen Ganzen ergänzen. [...]
(klassik.com, Christiane Bayer, 23.06.2007)
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[...] Da diese Melodien einstimmig notiert worden sind, muss viel bearbeitet werden, und dabei kommt es auf gründliche Kenntnisse der damaligen Aufführungspraxis
wie auch Phantasie und Improvisationsvermögen an. Soviel ich beurteilen kann, verfügen die Musiker des deutschen Ensembles The Playfords über diese Qualitäten.
Das Ensemble ist ein höchst interessantes und musikalisch vergnügliches Porträt des englischen Musiklebens um 1650.[...]
(Toccata - Alte Musik aktuell, Johan van Veen, 3-4/2008)
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[...] Eine äußerst abwechslungsreiche, von musikalischer Phantasie getragene Neuerscheinung [...]
(Tibia - Magazin für Holzbläser 2/08, Ulrich Scheinhammer-Schmid)
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[...] The Playfords perform with the solid rhythm of a true dance-band, and play many of the tunes with the precise repeats
required for John Playford's
choreographies. Whilst remaining steadfastly loyal to their patron composer, they find an astounding variety of approaches to
his music, dancing nimbly
from historical authenticity to witty invention, from period improvisation and folk traditions to daring culture-clashes, from
lively arrangements to
profound simplicity. [...] with an enthusiasm and professionalism that should delight UK audiences. I am happy to recommend the ensemble,
with their fresh and highly individual approach to this much-loved repertoire.
Übersetzung:
[...] Die Playfords spielen mit einem stabilen Rhythmus einer wahren Tanz-Band und für die [Tanz-]Choreografien von John Playford
erforderlichen exakten Wiederholungen auf.
Obgleich sie noch ihrem Namensgeber treu bleiben, finden sie eine erstaunliche Vielfalt von Interpretationen seiner flinken
Tanzmusik: von historischer Authentizität zu witzigen Einfällen, von Historischer Improvisation und Folklore zu wagen Kultur-Zusammenstößen,
von lebhaften Arrangements zur tief greifender Schlichtheit. [...] und dies mit einer Begeisterung und Professionalität, dass das
britische Publikum entzücken muss. Ich freue mich, das Ensemble zu empfehlen, mit ihrer frischen und äußerst individuellen
Herangehensweise an das viel geliebte Repertoire.
(Dr. Andrew Lawrence-King,
The Harp Consort, 5/2007)
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[...] mit großer Begeisterung haben wir einige Stücke der CD mit den "Playfords" ins Programm von MDR Figaro aufgenommen. [...]
(Werner Gosch, MDR-Figaro, 30.05.2007)
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[...] Die CD ist Klasse! [...]
(Gisela Rothe, Mollenhauer, 11.06.2007)
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[...] Danke vielmals für die schöne CD. Es hat sehr viel Atmosphere und ist sehr lebendig eingespielt . Bravo!! [...]
(Jérôme Minis, Professor für Blockflöte an der Musikhochschule Münster, 26.06.2007)
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[...] Mit Spielkunst und -freude, Temperament, ruhiger Reflexion und improvisatorischer Leichtigkeit, belebt durch tänzerische Qualitäten [...] findet das Instrumentalensemble zu leichten,
durchbrochenen Klängen, alle einzelnen Elemente kommen optimal zur Geltung. Rhythmische Würze und tänzerische Bewegtheit stehen gleichberechtigt neben lyrischen Sätzen mit wunderbaren
atmosphärischen Qualitäten. Hier wirkt sich deutlich positiv aus, dass sämtliche Arrangements vom Ensemble selbst erstellt wurden. [...] Björn Werner findet einen ungemein geeigneten Zugriff
auf die Musik, indem er eher als singender Erzähler fungiert, weniger als ein vom Inhalt entfernter, kunstvoller Stilist. Die Tempi sind erfreulich variabel, natürlich oft tänzerisch geprägt,
wobei vor allem das von Nora Thiele sehr geschmackvoll integrierte Schlagwerk entscheidende Impulse gibt. Das alles vollzieht sich in einem klaren, aufgeräumten Klangbild. Alle klingenden
Elemente stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander und sind plastisch strukturiert abgebildet.
In der Summe ist es eine stimmungsvolle, dichte und schlüssige Weihnachtsplatte. Und sie bildet einen echten Kontrast zu vielen Klassikern des Repertoires und zu mancher Hochglanzproduktion.
Wer es also zu Weihnachten nicht nur herkömmlich-besinnlich mag, sondern echte Besinnung und bei aller Ernsthaftigkeit zugleich auch Belebung sucht, kann zu dieser Platte Zuflucht nehmen.
(klassik.com, Dr. Matthias Lange, 30.11.2010)
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Das Ensemble aus Weimar und Leipzig hat sich auf die Suche nach europäischen Weihnachtsliedern gemacht, [...] die die Playfords in einem gelungenen, geradezu groovigen Stil interpretieren.
(MDR-Figaro, Sendung Take5, 6. Dez. 2010)
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[...] ein junges Ensemble, das bislang schon mit seinen exzellenten, geschmackvollen und immer wieder innovativen Interpretationen von Musik aus dem der Zeit der Renaissance
von sich reden machte. […]
Herausgekommen ist dabei das überaus empfehlenswerte Album NOVA! NOVA!, hervorragend musiziert, arrangiert und produziert. [...]
(MDR-Figaro, Manfred Wagenbreth, Dez. 2010)
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[...] Björn Werner has a pleasingly conversational tenor. […] His voice, plus the group’s intimate accompaniment [...] make its “Veni, veni Emmanuel” a more plangent,
melancholy experience than usual. There are chirpy, up-tempo numbers, (“Fum, fum, fum”, “Riu, riu, chiu”) too, in this quirky, endearingly novel issue.
Übersetzung:
[...] Björn Werner hat einen ansprechend unterhaltenden Tenor. [...] Seine Stimme sowie der Gruppe intime Begleitung [...] gestalten ihr "Veni, veni Emmanuel" entgegen
der Gewohnheit in einer wehmütigen, melancholischen Empfindung. Es gibt aber auch vergnügte, schnellhitzige Nummern ("Fum, fum, fum", "Riu, Riu, Chiu") in einer skurrilen
und liebenswert neuartigen Interpretation.
(BBC Music Direct, 08.12.2010)
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Die europäischen Weihnachtslieder, die The Playfords auf ihrer neuen CD versammeln, sind ebenso besinnlich wie heiter-frohlockend. Das Ensemble stimmt den Hörer mit dieser
natürlich klingenden Aufnahme bestens auf die Festtage ein.
(Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin, Andrea Kathrin Kraus, Dez. 2010)
[...] grade im Falle der Musik aus Mittelalter, Renaissance und Frühbarock [ist] der Notentext [...] vergleichsweise uneindeutig.
Und er fordert die Kreativität der Musiker in viel höherem Maße als Musik aus Klassik und Romantik. Im Falle konzertanter Darbietung
solcher Musik, wie sie auf der CD zu hören ist, besteht geradezu eine Verpflichtung zu einem Höchstmaß an Improvisation. [...] Auf
jeden Fall sollte man die Verfahrensweisen von Improvisation in Korrespondenz mit der Quelle entwickeln und sich auf solche Techniken
beschränken, die auch historisch nachweisbar sind. The Playfords verfahren in dieser Hinsicht absolut vorbildlich. Es geht ihnen nicht
darum (wie vielfach bei anderen Ensembles zu hören), die Überlieferung zum Vehikel für eigene musikalische Ideen zu instrumentalisieren.
Sondern es gelingt ihnen, die den Liedern und Tänzen innewohnende Schön-heiten, die sie in einst zu (internationalen) Hits machten,
zu entfalten und so die Noten aus dem Geist ihrer Zeit für den Menschen unserer Zeit zu verlebendigen.
RBB (Radio Berlin/Brandenburg), Bernhard Morbach, 27.12.2011
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[...] wobei Harmonien und Bässe von den ausführenden Musikern zu improvisieren waren. Exakt nach dieser Praxis agiert auch die
"Playford"-Formation auf ihrer CD. Von stupender Vielfalt ist die bunte Klangregie der Arrangements. [...] Das den Titel gebende
Vecchi-Stück ist Programm für das Musizieren, das diese in jeder Hinsicht gelungene CD dokumentiert:
"Fa una canzone senza note nere" (Mach' ein Lied ohne schwarze Noten)...
BR-Klassik (Bayrischer Rundfunk), Klaus Meyer, 19.02.2012
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